Die Kluft zwischen IT-Führungskräften und Business-Managern bremst Innovationen und Wachstum
CA (Schweiz) IT Solutions Management | 12.11.2012
Die Kluft zwischen IT-Führungskräften und Business-Managern bremst Innovationen und Wachstum
CA-Studie “Warum die IT führen sollte: Der Innovations-Imperativ”: Fokus auf Innovationen macht Unternehmen erfolgreich.
Quelle: direkt vom Hersteller
CA Technologies (NASDAQ: CA), Anbieter von IT-Management-Software und -Lösungen, gibt die Ergebnisse der neuen Studie “Why IT Needs to Lead Now: The Innovation Imperative” bekannt. Laut den Studienergebnissen führt die Distanz zwischen IT-Führungskräften und dem Unternehmensmanagement sowie der fehlende Fokus auf Innovationen dazu, dass Unternehmen viele Potenziale nicht realisieren können: zum Beispiel Umsatzsteigerungen, Ausbau von Marktanteilen, Verkürzung von Markteinführungszeiten oder die Erhöhung der Kundenzufriedenheit.
Für die Studie befragte CA Technologies weltweit 800 Unternehmens- und IT-Führungskräfte aus Deutschland, den USA, Grossbritannien, Frankreich, Japan, Singapur und Brasilien. 34 Prozent der global Befragten auf Seiten der Unternehmensführung an, dass ihre Beziehung zur IT konkurrenzbetont, misstrauisch oder eher distanziert ist. Auf IT-Seite teilen 31 Prozent diese Meinung. Zudem identifizierten im weltweiten Durchschnitt ein Drittel der Teilnehmer auf IT-Seite die Informationstechnologie als „eine Autorität oder eine Expertin für Innovation“. Auf Unternehmensseite sind im globalen Durchschnitt nur 21 Prozent dieser Meinung.
Die Studienergebnisse zeigen, dass die Befragten aus dem IT-Bereich sich selbst eher als Innovationstreiber oder Innovationsexperten sehen als ihre Gegenüber in den Geschäftsetagen. Sie sind sich auch sicher, dass sie über die notwendigen Fähigkeiten, Innovationen zu fördern, verfügen. Die befragten CEOs, Manager oder Direktoren aus dem Business rankten die IT jedoch bei allen Umfragekriterien niedriger– darunter etwa bezüglich des Business-Know-hows, der Kompetenz oder der Kommunikationsfähigkeiten.
„Die Studie zur Innovation belegt, dass die IT-Ressourcen grösstenteils dafür eingesetzt werden, ‚den Laden am Laufen zu halten‘. Die IT muss jedoch jetzt entscheiden, wie sie Ineffizienzen beseitigen kann und unternehmenswichtige Projekte schneller und effizienter gestalten kann“, sagt Andi Mann, Vice President Strategic Solutions bei CA Technologies. „Formalisierung, Messung sowie Honorierung von Innovation sind wichtige und grundlegende Schritte, um echte Vorteile für das Unternehmen zu generieren. Das hilft den CIOs bei ihrer Zielgruppe in den Chefetagen Vertrauen zu schaffen und damit letztendlich die Innovations-Zügel in die Hand zu nehmen.“
Darüber hinaus macht die Studie weltweit die Bedeutung der Innovation für den Unternehmenserfolg deutlich. Dazu gehören eine höhere Kundenzufriedenheit (86 Prozent), eine kürzere Markteinführungszeit (79 Prozent), erhöhter Gewinn (85 Prozent) sowie gesteigerte Einnahmen bzw. grösserer Marktanteil (83 Prozent). Auf der anderen Seite können fehlende Investitionen in Innovationen dazu führen, dass ein Unternehmen keine neue Kunden gewinnen und Märkte erschliessen kann (37 Prozent), dass der Wettbewerbsdruck steigt (32 Prozent) und dass die Einnahmen sinken (31 Prozent).
In einer weiteren Studie “The Future Role of the CIO: Digital Literacy“, an der 685 CIOs in 22 Ländern teilnahmen, äusserten sich 80 Prozent der CIOs, dass die Chefetage das Potenzial neuer Technologien für das Business nicht nachvollziehen kann. Diese ‚Digital Illiteracy‘ auf Führungsebene, so die Studie, vermindert die Reaktionsfähigkeit auf den Markt. Verpasste Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten, geringe Wettbewerbsfähigkeit und längere Markteinführungszeiten sind die Folge.
Fasst man die Ergebnisse beider Studien zusammen, bestätigen sie das alte Problem beim Kräftespiel zwischen der IT und dem Business. Die gemeinsame Kernbotschaft der Studien heisst: CIOs und IT-Abteilung sollten an vorderster Stelle stehen, wenn es darum geht, ihren Unternehmen zu helfen, innovativer zu werden. Zudem ist die IT-Seite gefragt, den Unternehmens-Executives ein besseres Verständnis von IT und ihrem Wert für den Unternehmenserfolg zu vermitteln.
Professor Joe Peppard, Director of the Information Systems Research Centre bei der Cranfield School of Management in Bedford/Grossbritannien, unterstreicht in diesem Zusammenhang: „CIOs befinden sich in einer guten Position, an strategischen Diskussionen stärker beteiligt zu werden. So können sie erklären, wie eine bestimmte digitale Strategie oder ein Projekt Vorteile für das Unternehmen bringt. Auf diese Weise gewinnen sie an Glaubwürdigkeit und können das Projekt weiter treiben.“
Das Programm ermöglicht Partnern die Bereitstellung innovativer Business Services und Unterstützung für Kunden beim Management hybrider IT-Umgebungen. mehr >
ICT-Presseticker
Neuer Service pr.computerworld.ch
Veröffentlichen Sie Ihre Pressemitteilungen im Originaltext als Ergänzung zum journalistisch aufbereiteten Content unserer Redaktionen.
Dieser Dienst ist kostenpflichtig. Unsere Preise finden Sie hier.