Ranking 25.09.2020, 12:45 Uhr

DSGVO: Das sind die 8 grössten Datensünder

Unternehmen, die gegen die DSGVO verstossen, werden mit hohen Bussgeldern abgestraft. Wir zeigen, wer im vergangenen Jahr zu den grössten Datensündern der EU gehörte.
(Quelle: shutterstock.com/Vector Plus Image)
Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurde am 25. Mai 2018 ins Leben gerufen, um freien Datenverkehr und den Schutz personenbezogener Daten in der Europäischen Union zu gewährleisten. Unternehmen, die gegen die DSGVO verstossen werden mit hohen Bussgeldern abgestraft.
Die Grafik von Statista zeigt, basierend auf den Daten von CMS, welche Unternehmen die höchsten Strafen aufgrund von DSGVO-Verstössen zahlen mussten.
Die höchsten DSGVO-Bussen in der Übersicht
Quelle: Statista
Auf Platz 1 rangiert British Airways, das im Vorjahr die bisher höchste Individualstrafe von rund 205 Millionen Euro erhielt (gut 221 Millionen Schweizer Franken). Über die Webseite des britischen Luftfahrt-Unternehmens wurden seit Juni 2018 circa 500'000 Personendaten an Betrüger weitergeleitet.
Platz 2 im Ranking der grössten Datensünder macht Marriott International. Die Hotelkette wurde mit einem Bussgeld von 110 Millionen Euro belegt (knapp 119 Millionen Franken). Den dritten Platz belegt der Online-Gigant Google, der aufgrund von DSGVO-Verstössen ein Bussgeld von 50 Millionen Euro (knapp 54 Millionen Franken) zu entrichten hatte. Auf Platz vier rangiert das italienische Unternehmen TIM mit einer Strafe von 27,8 Millionen Euro (rund 30 Millionen Franken).
Den fünften Platz macht ein österreichisches Unternehmen – die Österreichische Post AG –, die ein Bussgeld von 18 Millionen Euro erhielt (knapp 19,5 Millionen Franken). Windtre positioniert sich mit einer Strafe von 16,7 Millionen Euro (rund 18 Millionen Franken) auf Platz 6 im Ranking der grössten Datensünder. Die Deutsche Wohnen und 1&1 haben unter den deutschen Firmen die grössten Rügen erhalten und wurden mit Bussgeldern in Höhe von 14,5 (15,6 Millionen Franken) und 9,6 Millionen Euro (gut 10 Millionen Franken) versehen.

Christina Ebner
Autor(in) Christina Ebner


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