Bilanzen 15.01.2018, 14:30 Uhr

Cicor wächst kräftig

Cicor steigert den Umsatz 2017 um rund 14 Prozent. Zudem berichtet die Firma über einen Rekord-Auftragseingang.
Das Halbleitergeschäft von Cicor boomt
(Quelle: pd)
Das Elektronikunternehmen Cicor mit Sitz im St. Galler Bronschhofen meldet für 2017 ein kräftiges Wachstum. Laut noch vorläufigen und ungeprüften Zahlen kletterte der Umsatz um rund 14 Prozent auf 216 Millionen Franken.
Zudem gingen neue Aufträge im Wert von rund 233 Millionen Franken ein. Laut einer Mitteilung vom Montag ist das für Cicor ein Rekord-Auftragseingang. Basierend auf den vorläufigen Umsatzzahlen sei die Cicor-Geschäftsleitung zuversichtlich, die eigene Ergebnisprognose für das Gesamtjahr erreicht oder übertroffen zu haben.

1981 - IBM lanciert den «Personal Computer» Am 12. August 1981 stellte schliesslich IBM in New York einen fertigen Allzweckrechner vor. Der schreibmaschinengrosse IBM 5150 samt Drucker, Bildschirm und Tastatur kam irgendwie doch noch zur rechten Zeit. Der PC kann aber nicht wirklich als eine Erfindung von IBM angesehen werden, sondern eher als schlagkräftige Antwort auf den bestehenden Markt der ersten «erschwinglichen» Kompaktrechner. Die Grundkonfiguration des IBM 5150, die in den Vereinigten Staaten für 3000 US-Dollar angeboten wurde (nach heutiger Kaufkraft 7600 Franken), hatte keine Festplatte, sondern nur ein Diskettenlaufwerk.

Das Management hatte sich das Ziel gesteckt, bei der operativen Marge an die Ergebnisse von 2013 und 2014 anzuknüpfen. Die endgültigen Geschäftszahlen für 2017 veröffentlicht Cicor am 8. März.  2015 hatten Kosten für den Unternehmensumbau Cicor in die roten Zahlen gedrückt. Der Umbau war unter anderem eine Reaktion auf den starken Franken.
Nachdem auch in der ersten Jahreshälfte 2016 Betriebs- und Reinergebnis klar unter den Erwartungen geblieben waren, wechselte Cicor die Unternehmensspitze aus. Zudem wurde Cicor schlanker organisiert. 2016 konnte der Halbleiterspezialist dann wieder schwarze Zahlen schreiben.
Bei Cicor sind rund 1900 Mitarbeitende an zehn Produktionsstandorten beschäftigt.

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