«Wir nehmen bei HPE Greenlake im Konzern eine Vorreiterrolle ein»

Was HPEs Software-Portfolio Ezmeral für den Schweizer Markt bedeutet

HPE Ezmeral treibe die datengesteuerte digitale Transformation im Unternehmen voran, indem es Anwendungen modernisiere, Einblicke frei gebe und Abläufe automatisiere», erklärte HPEs CTO und Leiter Software Kumar Sreekanti anlässlich der Präsentation von Ezmeral.
Die Lösungen können unabhängig von HPEs Hardware betrieben werden – selbst auf Bare-Metal-Produkten, ein wachsender Trend, wie Sreekanti betonte.
“Hardware wird auch in Zukunft einen Grossteil unseres Umsatzes ausmachen„
Jens Brandes, HPE Schweiz
Die Software von HPE Ezmeral ist allgemein im klassischen Lizenzmodell verfügbar, einschliesslich HPE Ezmeral ML Ops und HPE Ezmeral Container Platform als Softwarelizenz-Abonnement für den Betrieb auf jeder Infrastruktur oder in der Public Cloud.
Das Software-Portfolio umfasst:
  • Containermanagement
  • Machine Learning und Datenanalyse
  • Kostenkontrolle
  • IT-Automatisierung
  • KI-gesteuerte Betriebsabläufe
  • Datensicherheit
CW: HPE hat mit der Premiere von Ezmeral den Startschuss gelegt für mehr Software-Business. Welche Rolle spielt im Vergleich dazu künftig noch das Hardware-Geschäft?
Brandes: Eine sehr grosse. Das Ezmeral-Portfolio hilft Kunden, ihre IT in Richtung dezentraler Cloud- und Daten-Infrastrukturen zu transformieren – dafür ist Hardware-Innovation in vielerlei Hinsicht der Schlüssel. Ich will hier nur zwei unserer Server-Technologien als Beispiele nennen: Silicon Root of Trust und die Distributed-Computing-Plattform Pensando. Diese Technologien sind die Grundlage dafür, dass verteilte Services nahtlos und sicher miteinander kommunizieren können. Hardware wird auch in Zukunft einen Grossteil unseres Umsatzes ausmachen. Wir werden sowohl im Volumengeschäft als auch in den High-Value-Segmenten angreifen.
“Mit HPE Ezmeral treffen wir den Nerv der Zeit: Wir bringen die Cloud dorthin, wo der Kunde sie braucht„
Jens Brandes, HPE Schweiz
CW: Welche Lösungen aus dem Ezmeral-Portfolio bieten am meisten Potenzial für den Schweizer Markt?
Brandes: Grundsätzlich bauen die Ezmeral-Lösungen aufeinander auf – mit dem gemeinsamen Ziel, Daten nutzbringend zu verwerten. Dazu unterstützen sie den gesamten Stack vom Infrastruktur-Management bis zum Betrieb verteilter Machine-Learning-Umgebungen. Aber die Software-Pakete können natürlich auch einzeln eingesetzt werden. Zwei Beispiele möchte ich herausheben. Unsere KI-Lösung Infosight, mit der IT-Infrastrukturen sich selbst warten und optimieren. Und unsere Ezmeral Data Fabric, mit der Kunden einen einheitlichen Zugriff auf alle ihre Daten bekommen, egal wo diese liegen, in Rechenzentren, Clouds oder weltweit verteilten Standorten.
CW: Wie ist das erste Feedback der Schweizer Kunden zu den an der HPE Discover 2020 vorgestellten neuen Angeboten?
Brandes: Wir treffen damit voll ins Schwarze. Die Schweiz steht vor der nächsten grossen Digitalisierungs-Welle, aber die wird nicht durch die Public Cloud vorangetrieben, sondern erfordert ein neues, dezentrales Cloud-Modell. Das hat zwei Gründe. Erstens können und wollen die Kunden den Grossteil ihrer Applikationen nicht in die Public Cloud verlagern – gleichwohl wollen sie die Eleganz der Cloud auch in ihrem eigenen Rechenzentrum nicht missen. Zweitens entstehen künftig drei Viertel aller Daten an der Edge, also in Fahrzeugen, Fabriken oder Stadien. Das heisst, die Cloud muss zu den Daten, nicht umkehrt. Mit unseren Greenlake Cloud Services und mit HPE Ezmeral treffen wir also den Nerv der Zeit: denn wir bringen damit die Cloud dorthin, wo der Kunde sie braucht.


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