Vor der Abstimmung 14.04.2021, 16:30 Uhr

Digitalisierungsbranche befürwortet das CO2-Gesetz

Swico empfiehlt seinen Mitgliedern, am 13. Juni für das CO2-Gesetz zu stimmen. Es sei liberal und setze auf Anreize statt Verbote, sagt der Wirtschaftsverband.
(Quelle: Swico )
Am 13. Juni stimmt das Schweizer Stimmvolk über das neue CO2-Gesetz ab. Der Vorstand von Swico hat nun seinen Mitgliedern und der ganzen Schweizer Digitalisierungsbranche empfohlen, dieses anzunehmen. «Das vorgelegte Gesetz ist liberal, weil es auf Anreize statt Verbote setzt. Es ist verursachergerecht und belohnt umweltfreundliches Verhalten», teilt der Wirtschaftsverband mit.
Bei Swico begrüsst man den Angaben zufolge auch, dass mit dem Gesetz künftig Konsumgüter erfasst werden, die bislang von einem Beitrag an den Klimaschutz ausgenommen waren. Dass ein Teil der Abgaben neu in einen Fonds fliessen soll, der Innovationen antreibt, entspreche ebenfalls einer chancenorientierten Klimapolitik, die der Verband mit Überzeugung mittrage. «Mittelfristig können so vorübergehende respektive vermeintliche Einbussen selbst bei der Mobilität auf dem Land und in der Luft wettgemacht werden», heisst es weiter.
Und obwohl gemäss Swico der grösste Hebel der Industrie in der digitalen Transformation der gesamten Wirtschaft liegt, sieht der Verband auch die ICT-Industrie in der Verantwortung. Sie müsse das Einsparpotential bei sich selbst umzusetzen. Denn mit wachsender Digitalisierung steige der Energiebedarf der Branche und damit das Bewusstsein für eigenes Verbesserungspotential, heisst es weiter.
Insgesamt, so schreibt der Verband abschliessend, passe das Bekenntnis zum CO2-Gesetz in das Swico-Portfolio eigenverantwortlicher Massnahmen und zum eigenen Anspruch einer vorbildlichen und nachhaltigen Industrie. Denn laut Judith Bellaiche, Geschäftsführerin von Swico, ist Eigenverantwortung ein Teil der Swico-DNA. «Die Unterstützung des CO2-Gesetzes ist eine natürliche Erweiterung unseres Selbstverständnisses für Nachhaltigkeit. Wir sehen im Gesetz eine grosse Chance für einen Innovationsschub zu Gunsten des Klimas», wird sie im Communiqué zitiert.



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