25.04.2016, 00:00 Uhr

Druckerpatronen melden viel zu früh, dass sie leer sind

Wenn der Drucker die Meldung «Die Patrone ist leer, bitte austauschen» ausgibt, ist oft noch lange nicht Schluss. Der PCtipp hat nachgemessen: Teils liegen noch bis zu 26 Prozent an teurer, ungenutzter Resttinte in den Kartuschen.
Der PCtipp hat bei vier aktuellen Tintenstrahl-Multifunktionsgeräten der Hersteller Brother, Canon, Epson und HP im Testlabor nachgemessen, wie viel Tinte verloren geht, wenn die Patrone sofort nach Erscheinen der Austauschmeldung ausgewechselt wird. Das Ergebnis ist erschreckend: Unter Umständen steckt noch rund ein Viertel des flüssigen Goldes in der Patrone und wird somit einfach weggeworfen. Und Tinte ist nach wie vor teuer: Bei einem typischen Milliliterpreis von Fr. 1.20 ist das Druckmittel von Originalherstellern ähnlich teuer wie ein 1000-Franken-Wein. Und wer kippt einen Viertel davon in den Abguss?
Nutzer sind nicht machtlos
Trotz der Leerstandsmeldung haben Anwender die Möglichkeit, die Resttinte zu reduzieren. Mit ein wenig Nachhilfe kann meist noch weitergedruckt werden - oft um die 20 bis 50 Seiten. Zudem spart auch der sogenannte Entwurfsmodus, der für den Standarddruck meist ausreicht, viel Tinte und damit bares Geld. Und drittens: Auch der Einsatz günstiger, qualitativ ähnlich guter Tintenpatronen anderer Anbieter kann die Druckkosten deutlich nach unten schrauben.
Den vollständigen Artikel finden Sie im PCtipp 5/2016, der ab dem 26. April am Kiosk oder direkt unter www.pctipp.ch als E-Paper erhältlich ist. Das komplette Heft erscheint zudem auch in der App «PCtipp E-Paper» Android und iOS.
Weitere Auskünfte erteilt
Name: Daniel Bader
Titel: Stv. Chefredaktor
Telefon: 044 387 44 28
E-Mail: daniel.bader@pctipp.ch
 


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