Digitalisierung erfordert neue Storage-Strategien

Unterschiedliche Storage-Strategien

Annähernd zwei Drittel planen die Neuschaffung eines zentral Verantwortlichen CIO Chief Data Officers oder CDIs.
(Quelle: Fujitsu)
Je  nach Reifegrad des Unternehmens eignet sich eine andere Storage-Strategie beziehungsweise ein anderes Storage-System. Wie die Forscher herausgefunden haben, kristallisiert sich vor allem All-Flash-Array als der neue Storage-Standard heraus (47 Prozent). Der Vorteil hierbei liegt in sehr geringen Latenzen, einer hohen IOPS-Rate und einer hohen Speicherdichte bei gleichzeitig recht geringem Energiebedarf. Fast zwei Drittel (62 Prozent) gaben an, ihre Investitionen in die Flash-Array-Technologie erhöhen zu wollen.
Darüber hinaus setzen sich zunehmend Hyper-converged-Infrastructures (HCI) und Software-Defined Storage (SDS) durch. Knapp ein Drittel (31 Prozent) gaben an, HCIs vorwiegend für die Entwicklung und Test neuer Workloads zu nutzen. Aber auch kritische Unternehmensanwendungen laufen über HCIs (26 Prozent). Viele der heutigen Produktgenerationen sind laut der Umfrage weitestgehend Hardware-unabhängig, hoch automatisiert und vollständig "Software-definiert"

Bezugsquelle der Daten

Die Unternehmen erwarten meist ein dynamisches Datenwachstum. Nicht nur aus IoT-Lösungen und anderen Digitalprodukten, sondern vorwiegend aus Apps mit Kundenbezug (30 Prozent der Befragten). Dabei handelt es sich nicht ausschliesslich um Endverbraucher, gemeint sind auch Apps für Kunden aus dem B2B-Bereich. Eine Vielzahl von Daten wird gesammelt, gespeichert und verarbeitet. Dabei wird es für die Unternehmen immer wichtiger, die Datennutzung stets transparent und nachvollziehbar zu gestalten.
Die neue Strategie muss im selben Masse kosteneffizient, flexibel und sicher sein. Um die gesammelten Daten noch effizienter nutzen zu können, planen rund 50 Prozent der Unternehmen die Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning.
Befragte wurden ausschliesslich Unternehmen mit 250 Mitarbeitern oder mehr. Ein Viertel der Befragten arbeiten zudem für Firmen mit über 10.000 Angestellten.


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