Grosses Update verzahnt externe Dienste 12.06.2019, 14:35 Uhr

Dropbox soll universelle Cloud-Plattform werden

Dropbox verkündet umfangreiche Neuerungen für seinen Cloud-Dienst. Unter anderem lassen sich nun G-Suite-Dokumente direkt über Dropbox erstellen und bearbeiten. Auch die Verzahnung mit Diensten wie Slack ist ab jetzt gegeben.
(Quelle: Nopparat Khokthong / shutterstock.com )
Google Docs, Tabellen und Co. lassen sich  nun direkt über Dropbox erstellen, bearbeiten und teilen.
(Quelle: Dropbox)
Dropbox kündigt ein grosses Update an. Die Kollaborationsplattform lässt sich nun mit zahlreichen anderen Diensten wie Slack, Zoom und der G Suite verknüpfen.
Von Dropbox selbst heisst es dazu, dass damit ein integrierter Arbeitsplatz geschaffen werden soll, an dem bisher isolierte Tools und Teams zusammengeführt werden sollen. Dropbox war einst als Cloud-basierter Sharing-Dienst gestartet. Im Laufe der vergangenen Jahre kamen mit Dropbox Paper und Ähnlichem immer mehr Kollaborations-Features dazu. Nun jedoch scheint der Anbieter noch einen Schritt weiter gehen zu wollen.
In der heutigen Zeit werde Arbeit immer mobiler. Dadurch werden aber auch Daten auf unterschiedlichen Geräten, in der Cloud oder auch auf Festplatten abgelegt. Je mehr Kollegen jedoch an ein einem Projekt beteiligt sind, desto komplizierter wird es, dass alle dieselbe Version haben und auf demselben Stand sind. Dieser Entwicklung will Dropbox nun entgegenwirken.

Verzahnung mit der G Suite

Zu diesem Zweck integriert Dropbox verschiedene Cloud-basierte Dienste in das hauseigene Dateisystem. So sei es nun möglich, Dokumente wie Google Docs, Tabellen und Folien direkt in Dropbox zu erstellen, darauf zuzugreifen und auch für andere Nutzer freizugeben. Ausserdem können zum Beispiel Microsoft-Office-Dateien auch in anderen Formaten wie etwa Google Docs geöffnet werden. Diese Funktion war bisher nur über eine Beta-Version verfügbar und soll nun an alle Nutzer ausgerollt werden.
Hin und wieder ist es erforderlich, Dokumente mit weiterführenden Informationen wie zum Beispiel einem Nachrichtenartikel oder einer Wikipedia-Seite zu bestücken. Statt jedoch nun einen Link einzufügen, der die Nutzer extern zu der entsprechenden Information führt, können ab jetzt Web-Verknüpfungen inklusive dem jeweiligen Inhalt direkt in Dropbox gespeichert und angezeigt werden.


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