Dunkle Wolken über der Cloud Foundry

Kubernetes fürs Deployment

Technologisch teilt sich die Plattform in drei Bereiche: Unterstützung der Software-Entwicklung, schnelles und skalierbares Deployment sowie einfache Software-Pflege. Ein besonderes Augenmerk hat man dabei auf den Support der Developer-Community gelegt. «Wir möchten, dass sich die Entwickler uneingeschränkt auf das konzentrieren können, was für sie am wichtigsten ist, nämlich Applikationen entwickeln und Codieren. Unser Summit stellt die Entwickler in den Mittelpunkt, in dem sie ihre Erfahrungen mit der europäischen Community austauschen können», sagte Kearns in ihrer Keynote.
Abby Kearns betonte die Wichtigkeit der Entwickler für die Cloud Foundry Foundation
Quelle: Harald Weiss
Das ist eine leichte Verschiebung der ursprünglichen Ausrichtung. Denn die Anfangserfolge der Foundation basierten vor allem auf einer frühzeitigen Fokussierung auf das Deployment und die damals junge Container-Technologie. Hier zeichnete sich schon bald eine Konkurrenz zu Docker und Googles Kubernetes ab. Inzwischen hat die Foundation umgesattelt und setzt ebenfalls komplett auf Kubernetes als Delivery- und Orchestrierungs-Technologie. In diesem Wechsel auf die Plattform der konkurrierenden «Cloud Native Foundation» sehen Analysten bereits als das nahende Ende der Foundation. «Mit dem Fokus auf Kubernetes ist die Cloud-Foundry-Plattform praktisch irrelevant geworden und muss sich nur noch um die Pflege ihrer der bestehenden Anwender kümmern», schreibt beispielsweise Rishidot-Analyst Krishnan Subramanian.


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