Digital-Chefin Credit Suisse 26.10.2020, 06:25 Uhr

«Die Kunden sind Vorbilder im Digital Banking»

Die Credit Suisse nimmt es mit Revolut & Co. auf: Aber nicht die Neobanken waren Vorbilder für «CSX», sondern in erster Linie die Kunden, sagt Digital-Chefin Anke Bridge Haux.
Anke Bridge Haux sieht Credit Suisse mit dem digitalen Angebot CSX gut aufgestellt
(Quelle: Credit Suisse)
Für Schweizer Konsumenten wird die Auswahl an Digitalbanken demnächst grösser. Mit «CSX» lanciert Credit Suisse ihre Interpretation eines modernen Banking-Erlebnisses. Ende Oktober ist es so weit. Die neue Chefin für das Digital Banking der Grossbank, Anke Bridge Haux, positioniert CSX im Interview vor Neon, Revolut & Co.
Computerworld: Wo steht die Credit Suisse beim Digital Banking im Vergleich mit dem Wettbewerb?
Anke Bridge Haux: Unser Serviceversprechen ist: Bei der Credit Suisse können Kunden jederzeit wählen, wie sie ihre täglichen Bankgeschäfte tätigen und dabei mit uns als Bank interagieren möchten – digital, telefonisch oder persönlich in der Filiale. Damit sind wir im Schweizer Markt sehr gut positioniert. Wir haben im Breitengeschäft Potenzial und wollen substanziell wachsen. Mit unserem neuen Angebot wollen wir vor allem auch für junge Kunden ein langfristiger Partner sein. Darum arbeiten wir bereits jetzt an der Lancierung weiterer Funktionalitäten, die wir immer zusammen mit unseren Kunden entwickeln.
CW: Wer sind die grössten Wettbewerber? Sind es Neobanken, traditionelle Banken oder Technologiefirmen?
Bridge Haux: Digitalbanken haben gezeigt, wie man Banklösungen einfach und intuitiv zum Kunden bringen kann und sich dabei auf Nischen fokussiert. Aber keiner bietet alles, was der Kunde braucht, in einer App. Dafür steht CSX: Wir bringen das Leistungsangebot einer Universalbank zusammen mit der Benutzerfreundlichkeit einer Digitalbank.
Zur Person
Anke Bridge Haux
leitet seit Anfang Oktober den neuen Unternehmensbereich Digital Banking bei der Credit Suisse. Zuvor hatte sie vier Jahre verschiedene Führungspositionen bei der Grossbank inne, unter anderem in den Bereichen Digitalisierung und Produkte. Ihre Karriere startete sie 1999 bei der Credit Suisse. 2005 wechselte sie zur UBS und kehrte 2011 zur Credit Suisse zurück.


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