Release 08.04.2019, 08:23 Uhr

Windows 10: Das erwartet uns im grossen Update

Nach dem letzten Desaster mit Build 1809 macht Microsoft langsam. Das angekündigte April-Update wird zum Mai-Update. Wir beleuchten, was uns da erwartet.
(Quelle: geralt/Pixabay)
Eigentlich hat die Windows-Gemeinde mit einem baldigen Release des neuen, grossen Windows-10-Updates gerechnet. Nicht ohne Grund hiess es April-Update. Gestern hat Microsoft aber nun bekannt gegeben, dass die ganze Geschichte auf Mai verschoben wird. Und zwar Ende Mai. Als Grund gibt man in Redmond an, das neue Update noch etwas länger testen zu wollen. Nächste Woche wird das Update im sogenannten Release Preview Ring ausgerollt – die Erinnerungen an 1809 wirken offenbar noch nach. Aktuell wird die Version 183662.30 getestet und man darf hoffen, dass diese dann auch das Update sein soll – vorbehältlich grösserer Pannen.
Wir werfen an dieser Stelle bereits einen Blick auf die wichtigsten Neuerungen, die das Mai-Update bringen könnte.

Updates bei den Updates

Updates können pausiert werden
(Quelle: Microsoft)
Änderungen wird es bei den Updates geben. So werden Sicherheits-Updates von den Funktions-Updates getrennt. Die Funktions-Updates sind kein Muss mehr, auch nicht für Windows-Home-User. Die Funktions-Updates werden im Update-Menü angezeigt und können autonom angestossen werden – oder eben nicht. Auch werden die neuen Versionen erst dann eingespielt, wenn die vorherige Version nicht mehr supportet wird. Diese Funktion wird übrigens schon für die Versionen 1803 und 1809 ausgerollt.
Gleichzeitig gibts für Home-User eine Update-Pause-Funktion. Zum einen kann man bis zu fünfmal hintereinander das Update verschieben. Die Verschiebeperiode dauert 7 Tage. Nach Adam Riese kann die Pause-Phase also bis 35 Tage andauern. Zusätzlich wird die Nutzungszeit, also die festgelegte Zeit, in der auf keinen Fall ein Update eingespielt werden darf, individualisiert. Windows soll sich da selbstständig an die Nutzerzeiten anpassen.
Updates sichern sich präventiv Speicherplatz
(Quelle: Microsoft)
Updates sollen zukünftig auch nicht mehr für Speichernot sorgen. 7 Gigabyte sollen automatisch für temporäre Dateien reserviert werden, die dann für kommende Updates eingesetzt werden können. So soll verhindert werden, dass während des Updates der Speicherplatz ausgeht.


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