Desktop 11.02.2019, 09:09 Uhr

Test: Mac mini (2018)

Lange Zeit fristete der Mac Mini ein tristes Dasein im Apple-Portfolio. Nach vier Jahren kommt es nun doch noch zum Comeback. Computerworld hat den aufgefrischten Desktop-Mac getestet.
(Quelle: NMGZ/ze )
Es dauerte fast auf den Tag genau vier lange Jahre, bis Apple dem Mac mini eine Aktualisierung verpasste. Während dieser Zeit mutmassten die vielen Fans bereits, dass Apple diese Linie einstampft, doch weit gefehlt: Der Mac mini 2018 mutierte über Nacht vom totgesagten Mauerblümchen zum vielleicht spannendsten Desktop-Mac überhaupt.
Sehen wir uns zuerst an, was geblieben ist: Das Gehäuse ist in Form und Grösse eine exakte Kopie des Vorgängers, allerdings neu in gediegenem «Spacegrau». Zum Lieferumfang gehört neben dem Gerät nur gerade das Netzkabel. Es gibt keinen Mac, der noch spartanischer daherkommt, aber das ist gewollt: In einer Serverfarm wird vielleicht nur ein Ethernet-Kabel angeschlossen, während ein konvertierender PC-Anwender seine ganze Peripherie übernehmen möchte.
Sieht aus wie früher, nur dunkler
Quelle: Apple, Inc.
Was ebenfalls auffällt, ist der Einstiegspreis von 929 Franken. Der neue Mac mini ist nicht länger der «Billig-Mac», der Windows-Anwender ins andere Lager ziehen soll, damit sie relativ preiswert das unbekannte Gewässer erkunden können – es geht nur noch darum, ob ein Interessent «viel» oder «ganz viel» Mac will. Doch darauf kommen wir später noch zu sprechen.
Der Formfaktor ist geblieben, und daran gibt es nichts auszusetzen
Quelle: NMGZ / ze


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